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Tipps und Tricks rund um den Kaminofen

Die Freude am Heizen mit einem Kaminofen geht schnell dahin, wenn das Anheizen nicht funktioniert, das Holz nicht brennen will oder der Ofen qualmt und stinkt. 
Meist reicht es schon aus, einige einfache Hinweise zu beachten damit Ihnen der Spaß am neuen Ofen nicht vergeht. 
Auf dieser Seite finden Sie viele Tipps, Tricks und Hinweise rund um das Heizen mit dem Kaminofen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

Den Ofen anheizen

Flamme im Ofen
Das Anheizen des Kaminofen

Material: Anzündholz, Streichhölzer, Holzscheite und Anzünder.

Der Ascherost des Kaminofens wird freigeräumt. Danach wird ein kleiner Holzscheit quer darüber gelegt.
Darauf werden ein bis zwei, am Besten naturbelassene, Anzünder gelegt. Um die Kaminanzünder wird nun Anzündholz gelegt bzw. gestellt. 

Bevor dieser Turm nun angzündet wird, werden die Primär- und Sekundärluft des Ofens und die Drosselklappe des Rauchrohres vollständig geöffnet. 

Sobald nach dem Anzünden das Anzündholz richtig durchbrennt, wird der erste Holzscheit mit der schmalsten Kante an das Feuer gelegt.
Brennt das Holz komplett, kann der Luftregler vorsichtig reguliert werden.

Die richtige Holzlagerung

An einer Hauswand aufgeschichtetes Holz.
So sollten sie Ihr Kaminholz nicht lagern.

Wichtige Hinweise rund um die Lagerung Ihres Brennholzes.

Um in der kalten Jahreszeit ein schönes Kaminfeuer zu genießen, muss im Vorfeld ein bisschen Arbeit in die richtige Holzlagerung investiert werden.

Vorab ein Foto, wie Holz nicht gelagert werden sollte!

Holz sollte nach dem Schlagen möglichst sofort gespalten werden. Ob dies per Axt oder mit dem Holzspalter geschieht ist dabei gleich. Die Länge der Holzscheite richtet sich in erster Linie nach der Größe Ihres Ofens bzw.des Feuerraumes. Die gespalteten Scheite sollten einen Umfang von höchstens 30 cm nicht überschreiten. 


Für den Holzunterstand bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

Bauanleitung Holzunterstand

Es werden links und rechts in beliebigem Abstand Pfosten gesetzt. Auf den Boden legt man quer dazwischen Latten (Höhe 2 - 4cm ) Auf die Pfosten montiert man auch auf Holzlatten ein Dach (die Tiefe richtet sich nach der Länge der Hozscheite, die getrocknet werden sollen).
Das Dach kann aus Welleternitplatten oder Doppelstegplatten gebaut werden.
Hier wird das Dach hinten ein paar Zentimeter tiefer gebaut als vorne, damit Regenwasser ablaufen kann. Man baut hier mehrere Unterstände nebeneinander (Felder). Somit kann in den einzelnen Feldern verschieden abgelagertes Holz mühelos unterschieden werden.

Rundunterstand

Rundunterstand als Holzlager
Rundunterstand zur Holzlagerung

Hierzu wird eine Moniermatte (Kuhmatte) im Kreis in den Boden gesteckt, die beiden Ränder miteinander verbunden (z.B. mit Kabelbindern)
Auf den Boden legt man Latten über Kreuz (damit Luft an das Holz herankommt).
Das Holz wird zur Lagerung einfach von oben in den Unterstand geworfen. Ist der Unterstand voll legt man oben wieder Latten auf und deckt den Unterstand mit einer Plane als Dach ab.

Alle Unterstände sollen möglichst frei im Garten oder an einer Hecke, Zaun u. s. w stehen, damit Wind und Sonne von allen Seiten an das Holz herankommt.

Holzfeuchtemessung

Holzfeuchtemessung mit einem Holzfeuchtemessgerät

Da Holz, je nach Art, unterschiedlich lange trocknet, ist es empfehlenswert immer wieder Stichproben mit einem Feuchtemesser zu machen, bevor man es verheizt. 

Hierzu wird ein gelagertes Holz in der Mitte gespalten. An der frisch gespaltenen Seite wird der Feuchtemesser eingedrückt und die Restfeuchte abgelesen. Diese sollte möglichst unter 21% liegen.

In unserem Kaminstudio bieten wir Ihnen die Möglichkeit den Feuchtigkeitsgehalt Ihres Brennholzes zu messen.